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Inhaltsverzeichnis
Die Gruppierungen in der ZoneStalkerStalker sind eigentlich keine Fraktion an sich, sondern die -lose- Gemeinschaft all derer, die sich in der Zone um ihr Auskommen kümmern, hauptsächlich durch das Sammeln und den Verkauf von Artefakten. Anführer gibt es nicht, jedoch genießen einzelne Stalker aufgrund ihrer Tätigkeit oder durch Einsätze, die allen zugute gekommen sind, mehr Respekt als andere. Allerdings benötigen Stalker eine rudimentäre Infrastruktur, um in der Zone zu überleben und so arbeiten nicht alle als Artefakt-Sammler, sondern auch als Arzt oder Sanitäter, Jäger, Techniker oder Waffenschmied, Führer und natürlich als Händler. Diese kommen vor allem in einigermaßen sicheren Stützpunkten unter, von denen aus wiederum die Sammler auf Streifzüge gehen und um sich dort bei ihrer Rückkehr wieder zusammenflicken zu lassen, Beutegut zu verkaufen oder Informationen auszutauschen. Stalker sind neugierig, ihr Überleben hängt mehr von Informationen als von teurer Ausrüstung ab, daher sind sie nicht abgeneigt, sich auch absurde Gerüchte anzuhören und weiterzuverbreiten. STALKER durchstreifen die gefährliche Zone selten allein, sondern in Gruppen von 2-3 oder mehr Mann. In der Näche von Anomalien, die Artefaktfunde versprechen, schlagen sie ihr Lager auf während der erfahrenste oder mutigste versucht, der Zone ihre Schätze zu entreissen. Gefahren drohen ihnen nicht nur von der Zone selbst, ihren Anomalien, Emissionen und Mutanten sondern auch von anderen Menschen, vor allem Banditen. Diese sind auf Artfekte oder Ausrüstung der Stalker scharf und greifen nicht nur einzelne Stalker, sondern ganze Trupps an. Mit der Freiheit und den Wächtern dagegen kommen die Stalker aus und der eine oder andere sympathisiert durchaus mit deren Zielen - jedoch nicht genug um sich ihnen anschliessen zu wollen. Gegenüber dem Militär, welches die Zone formell abriegelt, sind sie mißtrauisch bis feindselig - die wenigsten von ihnen haben eine offizielle Aufenthaltsgenehmigung oder auch nur den Hauch einer Chance, sie zu bekommen. Gegenüber anderen Gruppen sind sie aufgeschlossen - es könnte sich je neue Informationen oder eine Verdienstmöglichkeit ergeben - und wenn es nur das Führen eines Neulings zu dem Ziel seines Interesses ist. Nur wenige STALKER sind gut ausgerüstet, da ihnen zentrale Waffenlager oder eine organisierte Logistik fehlen. Sie behelfen sich meist mit selbstgemachten Schutzanzügen, die sie, ebenso wie ihre Schutzmasken, vor allem in Richtung auf Schutz gegen Anomalien erweitern. Die Ärmeren müssen normaler Kleidung, wie einem Kapuzenanorack, auskommen. In der Regel sind sie für die Artefaktsuche ausgerüstet und wissen auch, diese sonderbaren Fundstücke geschickt einzusetzen. Bietet eine Gegend aber reiche Artefaktfunde, so rüsten sich die fündigsten und daher solventesten Stalker mit dem besten verfügbaren Material aus. BanditenDie Vertreter der kriminellen Welt hat es aus verschiedenen Gründen in die Zone gezogen. Verlocken waren zum einen die enormen Gewinne beim Verkauf von Artefakten (oder Waffen in der Zone) und die relative Sicherheit vor Strafverfolgung. Sie bestehen daher aus den unterschiedlichsten Vertretern - vom Kleinkrimiellen bis zum professionellen Erpresser ist alles vertreten. Die Banditen sind loose organisiert, jedoch tendieren diejenigen mit guter Erfahrung in organisierter Kriminalität die Führung von ihren Schlupfwinkeln oder Operationsgebieten zu übernehmen. Die Banditen betreiben selbst nur eine einfache Infrastruktur, in der Regel nur bestehend aus sicheren Gebäuden - ansonsten sie nutzen die „neutraler“ Orte, an denen sie geduldet werden und die sie ohne Gefahr, sofort unter Feuer genommen zu werden, erreichen können. Dort pflegen sie auch ihre Kontake zu Händlern oder einzelnen Stalkern. Banditen gehen nie alleine auf Streifüge, sondern in Gruppen. Von Anomalien halten sie sich meist fern - warum sich dem Mühsal und dem Risiko der Artefaktsuche aussetzen, wenn das die Stalker bereits tun? Und denen kann man mit ein bisschen „Überzeugungsarbeit“ die Fundsachen ja wieder abnehmen. Dies spiegelt sich auch in ihrer Ausrüstung wieder: Sie ist auf den Überfall auf andere Menschen in der Zone, nicht Mutanten oder gar das durchqueren von Anomalie-Gebieten ausgelegt. Die beste Ausrüstung ist die, die sie „finden“. Ihr Vorgehen macht sie zum Feind der Stalker - soweit, dass diese sich verzweifelt zur Wehr setzen, wenn sie Ihnen begegnen. Da Freiheit und Wächter sich -aus unterschiedlichen Beweggründen- dem Schutz der Stalker verplichtet haben, bekämpfen sie Banditentrupps wo sie sie nur finden - und für das Militär sind sie ebenso „Illegale Eindringlinge“ wie die Stalker auch. Doch auch in dieser feindseligen Umgebung passen sich die Banditen an - nicht nur der direkte Überfall führt zu Geld, sondern auch zwielichtige Geschäfte - schliesslich gibt es immer irgendjemanden, der etwas ungewöhnliches dringend braucht - wie z.B. Zahlungen von seinen Schuldnern. ZombifizierteDiejenigen , die den umfangreichen Auswirkungen der PSI-Strahlung in Yantar (oder in einigen anderen Sektoren) zum Opfer gefallen sind. Unvorsichtige Stalker wurden durch die PSI-Kräfte schnell verrückt, sie bewegen sich zu Fuß und sind quasi Halb-Leichen. Eine Heilung ist nicht möglich, auch wenn sie noch rudimentär in der Lage sind zu sprechen. Sie greifen alle anderen Menschen an - bis auf Monolither. Dies und die Tatsache, dass sie die Ausrüstung, welche sie bei dem Verlust ihres wachen Verstandes dabeihatten, noch bedienen können, wirft die Frage auf, ob es sich wirklich um völlig geistlose Wahnsinninge handelt, oder ob der Wahnsinn System hat. Zudem arbeiten sie auch in Gruppen und scheinen sich auch die Treffpunkte von gesunden Menschen zu begeben. Zombies bestehen aus Stalkern, Freiheitlern und Wächtern ebenso wie den zahlreichen Angehörigen des Militärs, die ohne ausreichenden Schutz in der Zone eingesetzt waren. Zum Glück ist es um ihre motorischen Fähigkeiten nicht sonderlich gut bestellt - meist schlurfen sie nur langsam durch die Zone. Stalker können ihnen so leicht ausweichen oder den Angriff gut vorbereiten. MilitärDie Regierung der Ukraine hat die Zone zum Sperrgebiet erklärt. Das Abriegeln übernehmen die ukrainischen Streitkräfte, davon wiederum das Heer. Eingriffe in die Zone selbst übernehmen meist Spezialkräfte. Militärangehörige gehören damit zu denjenigen, die nur zeitweilig in der Zone selbst tätig sind und dafür regulär auch bezahlt werden - allerdings nicht gut genug, wenn man ihnen glauben darf. Die Ukrainischen Streitkräfte verfügen immer noch über über große Mengen an Ausrüstung aus sovietischer Zeit, welche nur teilweise modifiziert wurde. Spezialkräfte innerhalb der Zone sind in der Regel besser ausgerüstet als die Wachmanschaften am Kordon, jedoch sind sie auf Gefechte mit anderen Bodentruppen ausgelegt. Schutz gegen die schädlichen Auswirkungen der Anomalien und insbesondere die PSI-Kräfte mancher Mutanten bieten die Militär-Körperpanzer nicht. Auch die Taktiken sind auf Angriffe auf andere bewaffnete Gruppen, nicht Mutanten, ausgelegt. Die Feuerkraft eines Zuges darf dennoch nicht unterschätzt werden; im Gegenzug zu anderen Gruppen in der Zone werden Soldaten von außerhalb der Zone versorgt und ausgestattet. Während für die Wachtruppen am Kordon der Auftrag vergleichsweise einfach ist - niemanden durchlassen, der keine offizielle Genehmigung hat - ist für Einsatzkräfte in der Zone schwieriger. Hier sind zahlreiche Personen aktiv, die über keine Genehmigung verfügen - aber gleichzeitig sind die Soldaten hier, um eine bestimmte Mission zu erfüllen und sich mit jedem anzulegen würde diese gefährden. Von daher entwickelt sich meist ein gewisser Pragmatismus und die Trupps konzentrieren sich auf ihre Aufgabe. STALKERn fällt es daher leicht, ihren Einsatzort zu meiden, wenn sie den Soldaten ausweichen wollen. Umgekehrt benötigen Soldaten dann und wann Kontakte zu den ständigen Bewohnern der Zone, die sich dort sehr gut auskennen, um entsprechende Informationen zu erhalten. Hier ergeben sich für STALKER wiederum Verdienstmöglichkeiten. Im Gegensatz zu den Wachtruppen sind die Spezialkräfte in der Zone aber weniger daran interessiert, ihre Waffen oder Ausrüstung als „unbrauchbar“ zu deklarieren und abzugeben. WächterDie Wächter wurden aus einer Militäreinheit gegründet, die in der Zone eingesetzt war und den Kontakt nach aussen verlor. Sie organisiert sich weiterhin nach militärischen Dienstgraden und einer straffen Hierarchie. Die Wächter sehen die Zone und in ihren Inhalt vor allem als Bedrohung an - auch wenn sich mittlerweile die Meinung durchgesetzt hat, dass die Zone wahrscheinlich nicht komplett abgebaut oder zerstört werden kann. Daher sehen sie es als vordringlichstes Ziel an, die Aussenwelt vor Ihren Auswirkungen zu schützen, ihre weitere Verbreitung zu verhindern. Dies schliesst auch den Schutz der STALKER vor Mutanten und Gesindel, wie z.B. Banditen, ein. Wächter verstehen sich nicht als Freiwillige Helfer in der Zone, sondern als pflichtgebundene Soldaten, die eine Aufgabe erfüllen, welche das Militär nicht übernehmen kann oder will. Daher rekrutieren sie sich weiterhin aus dem Militär, besonders Soldaten oder Offizieren, die schlechte Erfahrung in der Zone gemacht haben, und, wenn sie nicht schon offen Rache schwören, wenigstens anderen das gleiche Schicksal ersparen wollen. Ihr Selbstverständnis schlägt sich auch in ihrer Ausrüstung wieder, vor allem der Schutzanzüge. Die Farben schwarz und rot sind auffällig und erfüllen nicht den Zweck der Tarnung, schliesslich wollen die Wächter gesehen werden. Die Panzerung ist auf den Schutz vor Mutanten und Gefechte mit Widersachern ausgelegt - als Erforscher von Anomalien sehen sich die Wächter nicht. Ansonsten werden Wächter zentral über ihre Logistik ausgestattet, schwere Panzerung und moderne Feuerwaffen sind nicht selten. Während die Wächter aufgrund ihrer Ideologie den STALKERn gegenüber einen gewissen Respekt zum Ausdruck bringen (Schliesslich leben diese mehr oder weniger freiwillig in der Zone) befinden sie sich genau wegen dieser Anschauung mit der Freiheit im offenen Kriegszustand. Die Anschauung der Freiheitler, die Zone zu öffnen und zum Nutzen der Menschheit zu untersuchen, ist für den einzelnen Wächter bestenfalls schädlicher, kindlicher Optimismus bis zum Irrsin. Sie können nicht verstehen, wie man die Augen vor dem enormen Schaden, den die Zone, angefangen mit dem Reaktorunfall selbst, angerichtet hat, verschliessen kann. Die zahlreichen mißgestalteten Mutanten sind ihrer Ansicht nach ein gutes Beispiel für völlig fehlgeleiteten menschlichen Forscherdrang und die PSI-geschädigten Zombies sind ja wohl der beste Beweis dafür, dass aus der Zone nichts gutes kommen kann. Trotz dieser negativen Einstellungen gegenüber der Zone sind viele Wächter Optimisten, die davon ausgehen, auf die eine oder andere Weise mit ihr fertig werden zu können. Für STALKER ist der Umgang mit den Wächtern in der Regel einfach - die Wächter reagieren aufgrund ihrer Organisation und Weltanschauung selten unvorhergesehen und tendieren nicht zu komplexen oder hinterlistigen Spielchen. Mann weiß vorher, was man ihnen erzählt und was besser nicht. FreiheitÄhnlich wie die Wächter handelt es sich auch bei den Freiheitlern um eine organisierte Fraktion, die sich große und leicht zu verteidigendes Gelände als Basen für ihre Operationen in der Zone sucht und freie STALKER toleriert und schützt. Da hören aber die Gemeinsamkeiten schon auf, den die Schlüsse, die die Freiheit aus der Situation in der Zone zieht und die Ideologie, die sich daraus ableitet, könnte nicht unterschiedlicher sein. Die Freiheit sieht in jedem Artefakt und jeder Anomalie in der Zone ein enormes Potential für die -man beachte- gesamte Menschheit. Dies reicht von der heilenden Wirkung der Artefakte bis zu den Gravitationsanomalien. Würde eine Erforschung der letzteren nicht ungeahntes Potenial bieten, wo doch traditionelle Wissenschaften nicht mal einen Ansatz in Richtung Antigravitation entwickelt hat. Wohin er in der Zone auch blickt, der Freiheitler sieht zahlreiche wundervolle Chancen - die zwar mit einem Risiko behaftet sind, das sich aber durch Erforschung sicher in den Griff kriegen läßt. Dabei ist das Wissen, welches aus der Zone gewonnen werden kann, viel zu wertvoll um es allein der Ukraine (und ihren Diensten) sowie den Einzelnen zu überlassen, die Forschungen und Artefaktsammlungen in der Zone selbst finanzieren lassen können. Daher unterstützt die Freiheit sowohl die unabhängige wissenschaftliche Erforschung der Zone. Von der Absperrung der Zone halten sie nicht viel und unterstützen daher auch die STALKER, die sich dort aufhalten: „Keiner in der Zone ist illegal, Mann!“. Mit den Wächtern, die die Menschheit vor dem Übel der Zone bewahren wollen, liegen sie daher aber im Clinch und damit offenen Krieg. Der Hintergrund der Freiheitler ist vielschichtig - vom -mehr oder weniger- radikalen Umweltschützer, Bürgerrechtler und schliesslich Sozialromantiker mit Forscherdrang ist alles vertreten. Die Organisation der Freiheitler ähnelt denen der STALKER - im Friedenzustand macht das einzelne Mitglied was es will - nur im Falle gemeinsamer Operation oder bei Gefechten gibt es ein zentrales Kommando. Das bedeutet aber auch, das Freiheitler geneigter sind, bei Unternehmungen mitzumachen, die wenig mit ihrer Fraktion zu tun haben. Konsequenz dieser Organisation sind leider auch Konflikte. Als die Fraktion, die sich neben reinen Forschern den Erkenntnissgewinn über die Zone auf die Fahne geschrieben hat, ist ihre Ausrüstung sowohl auf Erforschung von Anomalien als auch Auseinandersetzung mit den Elementen der Zone, die sich nicht erforschen lassen wollen, ausgelegt. Artefaktbehälter gehören einfach dazu. Allerdings sind die Freiheitler nicht zu leichtsinnig - sie verwenden klassische Tarnfarben und legen auf Mobilität wert, schwere Gefechtspanzerung ist eher selten. Aufgrund ihrer Zuversicht, der Zone stets etwas positives abgewinnen zu können und der teilweise kindlichen Begeisterung an den Artefakten werden Freiheitler gerne von hartgesottenen STALKERn gerne auf die Schippe genommen. Aus der Ruhe bringen lassen sie sich deswegen nicht: „Kein Stress, Mann“. |
Diskussion
und was ist mit der Freiheit?
Опасных мутантов Anachisten и бандитов. Вы не можете остановить все торжествующей крестовый поход из охранников, чтобы спасти человечество!
(Gefährliche Mutanten, Anachisten und Banditen. Sie alle können den triumphalen Kreuzzug der Wächter zur Rettung der Menschheit nicht aufhalten!!!)