====== Mutantenarten in der Zone ====== ===== Blutsauger ===== {{:cop:zone:cop_mo_bloodsucker.jpg }} Es scheint, dass diese Wesen für den Tod von einer großen Anzahl von Stalkern verantwortlich sind. Nur wenige von denen, die einen gesehen haben, hatten Glück genug, um die Begegnung zu überleben und anderen davon zu berichten. Blutsauger bevorzugen feuchte Plätze in der Nähe von Sümpfen und unterirdischen Bereichen. Erfahrene Stalker beschreiben dieses halb-legendäre Biest als einen großen, buckligen Humanoiden mit Tentakel statt eines Mundes. Den Berichten Überlebender zufolge, benutzt die Kreatur ihre Tentakel, um sich an den Hals des Opfers zu klammern, es zu lähmen und sein Blut auszusaugen. Eine trockene, mumifizierte Hülle ist alles, was von einem Menschen bleibt. Unzählige tote oder verschwundene Stalker sollen im Würgegriff eines Blutsaugers zu Grunde gegangen sein. Die wenigen glücklichen Überlebenden erzählen schreckliche Geschichten von Sümpfen und unterirdischen Gebieten, wo unter der Erde der Meister der Zone herrscht. Die erstaunlichste Eigenschaft der Blutsauger ist seine Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. **Tipp:** Schwer zu treffen, da teils unsichtbar und sehr schnell. Häufig im Sumpf anzutreffen, dort kann man ihre Schritte erkennen wenn sie durchs Wasser laufen. Ansonsten rückwärts laufen, auf die Richtung des Gebrülls achten und die Waffe hin und her schwenken - das Fadenkreuz wird rot wenn man sie im Visier hat, auch wenn sie unsichtbar sind - draufhalten! Sie versuchen immer, seitliche oder rückwärtige Angriffe auszuführen. Am Besten mit Schrot bekämpfen. ===== Wildschwein ===== {{:cop:zone:cop_mo_boar.jpg }} Ein gewaltiges Tier, das eine Schulterhöhe von bis zu 1,5 Metern erreichen kann. Das Zonen-Wildschwein ist, wie die meisten Mutanten, seinen nicht-konta-minierten Verwandten an Aggressivität und Zähigkeit weit überlegen. Durch Strahlung und Anomalien hervorgerufene Mutationen des Erbguts haben eine bedeutende Rolle bei der Veränderung des Äußeren dieses Säugetiers gespielt: Sein Fell fehlt an manchen Stellen, an anderen ist es lang und borstig. Aus den Hufen wurden starke, scharfe Klauen, die Pupillen sind farblos und den kahlen Kopf des Wildschweins bedecken Pigmentstörungen und tiefe Runzeln. Zonen-Wildschweine sind gegen Strahlung resistent und können sich lange Zeit in stark kontaminierten Gebieten aufhalten. Sie stürmen gewöhnlich auf ihre Opfer zu und versuchen sie mit ihren Klauen zu zerfetzen oder sie umzustoßen. **Tipp:** Rennen meist schnurgerade auf ihr Opfer zu und sind in dieser Phase gut zu treffen. Auf den Kopf zielen. ===== Controller ===== {{:cop:zone:cop_mo_controler.jpg }} Geheimdienstliche Experiment an Verbrechern haben einen neuen Mutantentypen geschaffen. Seine überlegenen telepathischen Fähigkeiten machen den Controller zu einen der gefährlichsten Mutanten der Zone. Er greift S.T.A.L.K.E.R., Wissenschaftler und das Militär an, um sie zu töten und ihre Körperteile zu essen oder sie zombifiziert zu hinterlassen. Einmal angegriffen, ist das Gehirn der Opfer praktisch unheilbar geschädigt. Der Telepath lockt Tiere an (Ratten, kleinere Schweine, "Fleisch"), um sich von ihnen zu ernähren. Ist in der Lage, Zombies zu kontrollieren sie für seine Zwecke einzusetzen. Um seine Feinde ständig im Blickfeld zu haben, klettert er auf Hügeln, Dächer und Bäume. Reste eines schwarzen Laborkittels sind die typische Kleidung eines Controlers. Man erkennt ihn an seinem halbmenschlischen Gesicht mit hervorquellenden schwarzen Augen, einer verdickten Stirn und pulsierenden Geschwüren aus Blasen an den Schläfen. Er agiert mit Vorsicht und ist teilweise in der Lage zu sprechen. Kann PSI-Angriffe über große Entfernung durchführen und uns damit sehr viel Schaden zufügen. Im Nahkampf schlägt er auf uns ein, was mit einem schlecht gepanzerten Anzug auch sehr problematisch ist. **Tipp:** Wenn möglich in einen Nahkampf verwickeln. Dazu aber keinesfalls auf ihn zurennen, sondern in Deckung (Sichtschutz) warten bis er nah herankommt. Dann einen Abstand von 1-2 Schritten Entfernung einhalten und mit Schrot bekämpfen - ist man näher dran schlägt er auf uns ein, gehen wir zu weit weg, kassieren wir eine PSI-Attacke. Kommt man nicht unbemerkt an ihn heran, kann man ihn auch aus der Deckung (Sichtschutz) heraus mit (Hand-) Granaten eindecken. ===== Schnork's ===== {{:cop:zone:cop_mo_snork.jpg }} Anscheinend waren diese Kreaturen einmal menschlich, aber man kann nur schwer ahnen, welche Bedingungen ein menschliches Wesen in derart widerliches Getier verwandeln. Schnorks sind irre Kreaturen, Tiere, die sich nicht viel von anderen Fleischfressern der Zone unterscheiden. Sie bewegen sich springend auf allen Vieren fort und schnüffeln dabei ständig am Boden nach Beute. Sie jagen sorgfältig und überlegt und legen oft Hinterhalte. Dank ihrer schnellen Reflexe und starker Muskeln kann ein Schnork sich anpirschen, sein Opfer mit einem einzigen langen Satz zu Boden reißen und innerhalb von Sekunden zerreißen. Man findet manchmal Uniformfetzen und andere Kleidung an ihnen. Vermutlich handelt es sich um die Überreste vermisster Armeestalker. **Tipp:** Tritt immer in kleinen Gruppen (1 - 3) auf und ist aufgrund seiner schnellen Bewegungen und geduckten Fortbewegung schwer zu treffen, reagiert aber empfindlich auf Kopftreffer. Kann sehr hoch und weit springen, und nutzt dies zum Angriff. Nahkampf möglichst vermeiden, falls es aber doch dazu kommt kann man den Sprüngen durch einen Sprung zur Seite ausweichen. Danach gleich umdrehen, und den (vorbeigesprungenen) Snork mit Schrot eindecken. ===== Pseudohund ===== {{:cop:zone:cop_mo_pseudodog.jpg }} Ein wolfsartiger Mutant, der sogar als Einzelgänger sehr aggressiv und gefährlich ist. Pseudohunde jagen manchmal zusammen mit Schattenhundrudeln und sie greifen sich niemals gegenseitig an. Diese Kreaturen markieren und bewachen ihr Territorium und greifen jeden verbissen an, der es betritt. Pseudohunde sind sehr ausdauernd und können Flüchtende lange verfolgen. Sie besitzen einen perfekten Gehör- und Geruchsinn. Nördliche Pseudohunde besitzen übersinnliche Fähigkeiten mit denen sie den Geist von S.T.A.L.K.E.R. angreifen können. Ihre Reaktion, ihre Beweglichkeit und die scharfen Zähne machen die Pseudohunde für große Mutanten ebenso zu schwierigen Gegnern, wie für gut bewaffnete Stalker. **Tipp:** **Tipp:** Rennen meist schnurgerade auf ihr Opfer zu und sind in dieser Phase gut zu treffen. Rückwärts bewegen (verlängert die Anlaufphase) und auf den Kopf zielen. ===== Burer/Zwerck ===== {{:cop:zone:cop_mo_burer.jpg }} Das Ergebnis genetischer Experimente des Geheimdienst an Kriminellen mit dem Ziel der Entwicklung telekinetischer Fähigkeiten beim Menschen. Eine menschenähnliche Kreatur mit einem aufgedunsenen Äußeren gekleidet in Fetzen eines lumpigen Mantels. Er ist lichtscheu und haust deshalb vorwiegend in dunklen, düsteren Untergründen und Höhlen und ernährt sich von Leichen. Er benutzt die Schwerkraft zum Angriff, indem er schwere Objekte aus der Distanz anhebt und auf Gegner schleudert. Er kann seine Beute ihrer Kräfte berauben und ihnen Waffen durch einen direkten Gravitationsimpuls aus der Hand reißen. Im Nahkampf kann er außerdem ein Schutzschild erzeugen, durch das er vorübergehend unverwundbar wird - aber in dieser Zeit kann er auch nicht angreifen. **Tipp:** Am Besten im direkten Nahkampf mit dem Messer oder alternativ mit Schrot bekämpfen. Mit dem Messer gehts genauso schnell wie mit der Schrotflinte, spart aber Munition und das Messer kann er uns - im Gegensatz zur Schrotflinte - auch nicht aus der Hand reißen. Sind es mehrere Burer, möglichst vermeiden dass man jeweils von mehr als Einem gesehen wird. Ist das nicht möglich, Artefakte/Medikamente einsetzen die die Kondition verbessern. Hebt er die Hände um ein Schutzschild zu erzeugen, Attacke einstellen und weitermachen sobald er sie wieder senkt. Alternativ auf große Entfernung mit einem Sturm- oder Scharfschützengewehr angreifen. Handgranaten können auch sehr wirksam sein, aber Vorsicht: Dadurch dass er alle möglichen beweglichen Gegenstände herumschleudert, kommt manchmal auch eine Granate zurück... - dann lieber Gewehrgranaten einsetzen. ===== Springmaus/Zonenratte ===== {{:cop:zone:springmaus.jpg }} Diese Tiere haben nichts mit Wüstenspringmäusen zu tun, obwohl sie sehr schnell sein können. Versuche, die exakte Ursprungsspezies der Nager zu bestimmen, sind bisher gescheitert, obwohl der Vorfahre eigentlich ein gewöhnliches Nagetier gewesen sein muss. Das Tier ist geschickter, aggressiver und blutrünstiger als seine Verwandten aus der Wüste. Tritt immer in Rudeln auf. Springmäuse leben von Pflanzen bis zu unvorsichtigen Stalkern. **Tipp:** Rückwärts laufen und gut zielen oder Schrot einsetzen. Glücklicherweise reicht pro Tier ein Treffer mit einer beliebigen Waffe. Mit Schrot kann auch ein Schuss für mehrere Tiere reichen. ===== Schattenhund ===== {{:cop:zone:schattenhund.jpg }} Bevorzugte Orte sind Brachflächen und Müllhalden. Schattenhunde sind zumeist zwischen 3 und 20 Tieren unterwegs. Mutationen und evolutionäre Entwicklung haben zur Verbesserung der ursprünglich nebensächlichen Fähigkeiten geführt. Die größte physiologische Änderung war der Verlust der Sehkraft, die jedoch nach der rasanten Verbesserung des Geruchssinns überflüssig wurde. Genau wie ihre Vorfahren jagen Schattenhunde in Rudeln, und eine Begegnung mit einer größeren Anzahl dieser Tiere ist selbst für einen gut bewaffneten Stalker eine ernsthafte Gefahr. **Tipp:** Rennen meist schnurgerade auf ihr Opfer zu und sind in dieser Phase gut zu treffen. Rückwärts bewegen (verlängert die Anlaufphase) und auf den Kopf zielen. ===== Fleisch ===== {{:cop:zone:fleisch.jpg }} Wie viele andere Lebewesen in der Zone, mutierten die Hausschweine stark. Betroffen waren vor allem die Gene, die für ihren Metabolismus zuständig sind. Der Phänotyp des Tiers hat sich dadurch wesentlich verändert. Ein mutiertes Schwein dieser Art, das unter den Stalkern als "Fleisch" bekannt ist, stellt eines der besten Beispiele für die Perversion der Natur in der Zone dar. Genau wie normale Schweine sind sie Allesfresser und können sogar einen Stalker angreifen, wenn sie hungrig sind. ===== Poltergeist ===== {{:cop:zone:poltergeist.jpg }} Wahrlich übernatürliche, unsichtbare Kreaturen, die nur in den Tiefen der Zone leben. In der Regel in verfallenen Gebäuden. Über ihren Ursprung ist nichts bekannt, obwohl Gerüchte kursieren, dass sie die Geister von Stalkern sind, die von einer massiven Strahlungswelle erfasst worden sind. Der Mechanismus ihres Erscheinens entspricht den Poltergeistlegenden (daher der Name) und ist sehr variabel: als bläuliche Blitzgestalt bis hin zu Feuerbällen, die aus dem Nichts erscheinen. Sie schleudern alle möglichen beweglichen Gegenstände auf ihre Gegner - auch ohne Sichtkontakt und in Gebäuden teils über mehrere Räume Entfernung. **Tipp:** Schwierig zu treffen, da sie ständig in Bewegung bleiben und kein eindeutiges Ziel erkennbar ist. Am besten direkt hinrennen und im Nahkampf mit Schrot draufhalten, 2-3 Treffer genügen. ===== Chimera/Chimere ===== {{:cop:zone:chimera.jpg }} Das Ergebnis genetischer Versuche. Es ist ein gefährliches Tier und sehr clever, schnell, kraftvoll und sehr sprunghaft, im wahrsten Sinne des Wortes. Es bewegt sich oft versteckt und umgeht sein Opfer, um es von hinten zu packen oder anzuspringen. Dieses Tier ist ein gefährlicher Gegner, das sich in der Zone herumtreibt. Durch seine sehr scharfen Krallen an den Pfoten, kann es beim Angriff schwere Wunden versurachen, sodass es besser ist, ihnen nicht zu nahe zu kommen. Diese Kreatur ist zudem auch nachtaktiv, sie schläft über den Tag. Nach Beobachtungen geht sie ab 21 Uhr auf Beutezug.Man sieht sie aber auch am Tag. **Tipp:** Kann sehr weit, hoch und extrem schnell springen. Möglichst aus großem Abstand oder hoher Position (ein Felsen reicht nicht) mit Scharfschützengewehr oder Sturmgewehr angreifen, dabei auf den Kopf zielen. Gerät man in einen Nahkampf wird es sehr problematisch. Dann hilft nur noch Medipacks bereithalten und möglichst mit Schrotgewehr Kopftreffer anbringen. Granatwerferaufsatz vom Sturmgewehr: Ein gezielter Schuss tötet ===== Pseudoriese ===== {{:cop:zone:pseudoriese.jpg }} Extrem stark, aggressiv, aber ein stummes Tier, besitzt enorme physische Kraft und greift immer aus kurzer Distanz an. Seine Muskeln sind außergewöhnlich kräftig, und die Knochen sind stark wie Stahl. Das Gehirn dieser Kreatur ist durch einen sehr dicken Schädel geschützt, während viele komplexe Funktionen von Rückenmark gesteuert werden. Bewegt sich vergleichsweise langsam. Eine weitere erstaunliche Eigenschaft dieser Bestie ist ihre Fähigkeit, örtliche Schockwellen zu erzeugen, die allen Lebewesen im Umfeld Verletzungen zufügen und kurzzeitig die Fortbewegung einschränken. **Tipp:** Extremer Munitionsbedarf, daher nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Am besten gleich nach einer erhöhten Position Ausschau halten (z.B. Felsen etc.) und von dort im Nahkampf beschießen. Ansonsten rückwärts gehen und dabei schießen, kommt er zu nah umdrehen und ein Stück wegrennen. Panzerbrechende Munition einsetzen, normale Sturmgewehrmunition ist nahezu wirkungslos. Am wirksamsten sind 12x76 Massivgeschosse oder alternativ auch Schrot. Granaten können auch sehr wirksam sein. Die Wirkung der Schockwellen, die er beim Aufstampfen erzeugt, kann man abschwächen indem man im richtigen Moment springt. ===== Krähe ===== {{:cop:zone:kraehe.jpg }} Die einzige Vogelart, die in der Zone überleben konnte. Die anderen hielten die Strahlung nicht aus und lernten nicht, Anomalien zu meiden. Armeepiloten nutzen komplexe Detektoren, um Gravitationsstörungen auszuweichen, und das Geheimnis der Krähe wird Ornithologen und Biologen sicher bald in den Wahnsinn treiben. Es gibt viele Theorien, um dieses Phänomen zu erklären, und alle gehen davon aus, dass es eine Entwicklung im Gehirn der Krähe ist, die besondere Reflexe hervorgebracht hat. [[http://www.planet-stalker.de|Quelle]]